
oder besser gesagt: we were rafting, stormy water, cross the pai-river.....ja ja das haben sich die zwei maedels mal wieder fein ausgedacht. wozu einen anstrengenden fussmarsch durch den dschungel antreten, wenn man das ganze auch viel einfacher per schlauchboot haben kann. doch nicht nur einfacher sondern garantiert auch viiiieeeeel lustiger mit dem padel die tobende stroemung dieses traumhaft gelegenen flusses zu bezwingen, inmitten des tiefsten dschungels zwischen affen, echsen und sogar schlangen-ja wir uebertreiben nicht, uns ist wirklich eine riessige python ueber den weg gekrochen.

da lacht sie, die stephi und laesst in einer wohl verdienten pause zwischen den zahlreichen stromschnellen (oder keine ahnung wie das auf deutsch heisst) die fuesse im wasser baumeln. ja man glaubt es kaum, aber en bissel anstrengend war der spass schon. trotzdem wuerden wir es jeder zeit wieder machen, schon allein die umgebung war einfach sooooo unglaublich schoen.

und das war er also, der mann der unser leben in den haenden trug, unser captain. "oy", oder wie auch immer er nochmal hiess (hoert sich hier naemlich alles gleich an) uebernahm abends die aufgabe des alleinunterhalters, indem er es schaffte uns den kompletten abend mit dem inhalt zweier streichholzschachteln zu unterhalten, und tagsueber auf dem wasser erstaunte er uns mit seinem enorm ausgepraegten wissen ueber den dschungel und dessen bewohner. ja, unser kapitaen war in der lage so ziemlich jedes tier zu imitieren und man munkelte dass er, nicht nur durch seine art zu angeln, wahrscheinlich in der lage gewesen waere mehrere jahre im dschungel zu ueberleben.

na was koennen wir hier auf diesem foto erkennen? genau, ganz klar ein toaster. die thailaender wissen eben genau wie man europaer selbst im dschungel gluecklich macht, mit einem ausgepraegten westlichen fruehstueck naemlich, auch wenn man hierfuer etwas erfinderisch sein muss.

oje, wir beide eine ganze lange nacht mitten im tiefsten urwald. weder matrazen noch duschen geschweige denn strom gibt es hier. waere ja alles nicht so schlimm gewesen, aber hat irgendjemand von euch ne ahnung wie dunkel es im dschungel nachts ist??? naja, ich weiss zwar immer noch nicht wie, aber letztlich ist es uns doch gelungen die nacht zu ueberstehn, auch wenn der schlaf eher mangelware war bei dem laermpegel den die viecher dort nachts veranstalten. auf dem bild sind uebrigens unsere nachtgemaecher zu sehen, die moskitonetze waren uebrigens nur tarnung, zwar vorhanden, aber unglaublich durchloechert.

im vordergrund: ich ganz im dienste meiner schoenheit. im hintergrund: die wahrscheinlich bloedeste russin in ganz suedostasien.

zwischenstopp bei den heissen quellen am uferrand, die sind so heiss das man sogar eier drin kochen kann, das haben wir dann leider auch zu spueren bekommen. doch der schlamm dieser quellen erfuellt auch noch einen anderen zweck, er soll der schoenheit dienen. davon machten wir natuerlich gleich in massen gebrauch, immerhin muessen wir hier tag taeglich ohne jegliche kosmetika auskommen, an gesichtsmasken gar nicht zu denken.

mahlzeiten auf tellern ist hier nicht immer ueblich. ab und zu muss man sich schonmal damit zufrieden geben seinen reis aus palmblaettern oder anderem undefinierbarem gruenzeig zu loeffeln. wenn man will dass der reis laenger warm bleibt, dann wickelt man ihn einfach in das blatt ein, besser als jede alu-folie.

that's me, auf unserem treuen schlauchboot. am anfang hat ich zugegeben schon noch en bissel schiss, aber dann hats so viel spass gemacht dass wir unser gelbes gefaehrt gar nicht mehr verlassen wollten.

hier seht ihr eines dieser wesen, die wir euch auf gar keinen fall vorenthalten wollen. darf ich vorstellen: F.R.A.N.K! die drogen und der billige alkohol dieses landes faszinieren ihn so sehr dass er mit thailand und der dortigen roof-top-bar seine absolute berufung gefunden hat. in dieser position pflegt er den ganzen abend zu sitzen ohne auch nur einmal die augen zu oeffnen oder sich zu bewegen, ausgenommen natuerlich das rhytmische bewegen seines kopfes zur musik oder das ziehen an jenem undefinierbaren gras in seiner hand. ja, unser frank ist wirklich der absolute musterhippie hier.
1 Kommentar:
na seit ihr jemals aus pai wieder weggekommen
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