Dienstag, 15. Mai 2007

Gehirn funktioniere!

Passives Wissen - welch schreckliches Phänomen! Grundsätzlich redet man sich dann und wann ein: "Ganz klar, das weiß ich!". Befindet sich so manch einer dann in einer Situation, in der spontan bekannte, schlichtweg banale Informationen abgefragt werden, will am liebsten ein großer Hilferuf in Richtung eingerostete, tief versunken Gehirnzellen abgeschickt werden. Ob es sich um die kleinen, aber doch irgendwie wichtigen Vokabelkentnisse, oder um mörder schwere Kopfrechenschritte, besser bekannt unterm Einmal-Eins, handelt, unsere Kopfrechenbox vergisst viel zu schnell. Wird's nicht trainiert, versinkt es bald im gigantischen Erinnerungs-Treibsand. Blöd,sogar saublöd, manchmal auch äußerst peinlich. Schuld geben sollte man herrlichen Alltagshilfen wie dem einfachen Taschenrechner oder dem bösen, bösen Internet. Aber darauf verzichten, nein, das will keiner. Sollte jemand das Völkchen hyperintelligenter, pandimesionaler Wesen entdecken, die einst einen riedenhaften Supercomputer entwickelten, beauftragt sie bitte mit dem sofortigen Bau einer tragbaren Merk-Rechen-Machine mit direktem USB-Anschluß zum menschlichen Hauptdatenspeicher.

Montag, 7. Mai 2007

Que fuerte !

Zaragoza von oben. Für all jene die es interessiert: dort wird's 2008 eine große Expo geben.

Nein, die drei sind nicht nach Schlumpfhausen zu den bekifften Zwergen ausgewandert. Das ist einzig und allein ein Maßnahme Namens: Ohren-gegen-spansische-super-Kälte-schützen.

Hier ein hübsches Pflicht-Gruppenbild der sympathischesten Austauschler, mich natürlich eingschlossen und jenes Geschöpf zwischen Carlos und Bianca ausgeschlossen. Nett, aber wie die gute Bibi des öfteren zu sagen pflegte: "Alter, die stinkt wie Hölle, duscht die eigentlich net?

Andere Länder, andere Sitten.

Mein Wenigkeit mit dem tollsten warmen spanischen Bruder den man sich vorstellen kann, toller Shoppingberater, toller Stylingberater und toller Witzbold.

Die Spanierherde grinsend auf der Stange.


Nachdem jeder seine neu gewonne Leidenschaft für regnerisches spanisches Wetter entdeckte, hieß es im mittlerweile sonnigen Zaragoza: "Wieso hier bleiben? - ab ins neblige Barcelona, dem Regen hinterher!" Es wurden Gelbeutel erleichtert und so manche Shoppingsucht gestillt.

So viel zum Thema Shoppingsucht.


Irgendwelche Mädchen, in irgendeiner Kirche.


Die Natur - das große Vorbild der Menschheit. Auch Tiere zählen dazu - auf Zebramode sollte allerdings lieber verzichtet werden. Ein Lacher war's wert.



Angedödelte Lehrerin und angetrunkene Schülerinnen mitten im großen Disco-Strandgebiet in Barcelona. Leider nahm der anfangs sehr unterhaltsam begonne Abend ein "13-stock-betrunkene-überdrehte-Mädchen-um-7-Uhr-morgens-in-der-U-Bahn-herumgröhlen"-Ende. Die eine kotze in jeden ersichtlichen Mülleimer, die andere fand Gefallen daran einem fremden, möglicherweise auch gefährlichem Spanier ins Gesicht zu spucken. Que fuerte!

Denn zum Küssen sind sie da....Nicht wahr, Grußelbuchliebhaberin Patricia?

Anders als gedacht


Endlich! Lang erwartet und nun da! Aaaabbiiii! Lernstress ade, Alkohol hallo. Beim Gedanken an die letzte Abgabeprozedur und das unaufgefordert entgegengestreckte Bier nach letzem Verlassen der angsteinflößenden Stadthalle, hat sich in meiner Vorstellung ein Gefühl entwickelt: "He das wird der Tag meines Lebens". Und, war's so überragende? Nö, aber trotzdem toll und blau zudem.

Round 2, nach ständigem Flaschen-Ansetzen locker demonstrartiv vor der Schule, gings in unmittelbarem Anschluss in Hinter-Hinter-Gutach in tiefstem Walde weiter
Die Bibi und der Leo, ganz vielleicht in 30 Jahren heiraten die Zwei mal. Putzig wär's.
Tag 3 der Dauer-Feier-Woche: unsere atemberaubenden Körper wurden in die neuen sackartigen Abishirts gesteckt und diese nach schickem Caipirinia-Vorglühen ins Dog ausgeführt. Einem Schreihals spielten die leckeren Cocktails allerdings übel mit....
Und wie das bei ausgelassenen jungen Erwachsenen (ich verweigere mittlerweile das Wort: Jugendliche) dann und wann so üblich ist, wurden morgens um halb sechs in Deutschland Spaggos in die Töpfe geworfen, um hungrige Mäuler zu stopfen. An dieser Stelle: Johannes vielen Dank, aber keine Tomatensoße im Haus ist ein absolutes No-Go.


Hier sieht man Gesichter der Pflichtveranstaltung im heimischen Millieu am Freitag kurz vor der traditionellen Tequilla-Runde.