Donnerstag, 28. Juni 2007

Haaaammmfrl

Happa-happa lecker gegrillt und im Anschluß runter auf ne Hütte ums ursprünglich feucht fröhlich weiter gehen zu lassen...

Ja grinsen könnt ihr schön, aber mit feiern wars nicht weit hin an diesem Abend. Selbst Senora Klingmann's provisorische Caipi's halfen der Stimmung nur wenig. Naja wenigstens haben wir alle unsere Energie für den grandiosen heutigen Abend aufgespart.

Zu gackern gibt's trotzdem immer was....

... und Alkohol tut meinem Aussehen bis zu heutigen Tage noch nicht gut.

Unglaublich aber wahr: das ist er, der letzte Haufen übrig gebliebener Spaß-am-Trinken-haben-Abiturienten. In so ner kleinen Runde kommen dann und wann aber doch die besten Ideen auf.

So ein nächtlicher Hungeranfall kann schon ziemlich beknackt machen. Johannes liebvoll gebackener TROCKENkuchen, übrigens im wahrsten Sinne des Wortes, durfte unter Hungernden leiden.

Yippi Yipiie Yeah - Southside und Remmidemmi

Mündliches Abi gemacht, gepackt, Abizeugnis abgeholt und los gings... ein Jahr sehnsüchtig erwartet: das einzigartige Festival in Tuttingen, ei war das mal wieder ein gelungenes Wochende. Puh, gekonnt hielten wir die großen euphorischen Gefühle mit Bier und abspacken im Party-Tent noch einigermaßen unter Kontrolle halten kann. Man stelle sich ein eins-a-abi-bestanden-Gefühl kombiniert mit allgemeiner Festival-Heiterkeit, mörder Bands und Bier vor, kein wunder war der Abend deluxe!

Wenn's um schwere Zeltstangen-tragen, sprich ums armen-Mädchen-helfen geht, legen plötzlich die abends so zuvorkommenden Jungs ihre Gentelman-Manieren ab und lassen lieber tragen. Aber wie das eben so üblich ist, können wir einfach auf die wichtigen Dinge des Lebens, selbst zwischen Matsche-Patsche und Müll nicht verzichten. Da muss dann eben schon zweimal ein Schlepp-Marathon (Strecke Auto-Zelt, ca. 2 km) gestratet werden. Endlich angekommen wäre eine Massage dringend nötig, aber einfaches Sitzen auf dem hergeschleiften Klappstuhl tat's es dann auch.

Samstag: Perfektes Konzertwetter, perfekte Bands, die Frisur sitzt. An dieser Stelle wird sich noch einmal andächtig an die Genossen von The Blood Arm, La Vela Puerca und Kings of Leon erinnert.

Trübe Augen, verkaterte Gesichter und Jungs mit ordentlich Blähungen ( kein wunder bei 3- Tage-Dauer-Bier-ansetzten), so sah der Sonntag morgen aus. Nie trübt sich glücklicherweise die stehts gute Laune und die Vorfreude auf kommende Sänger und Gefolge.

Manche nahmen Frauenzeitschrifen - Empfehlungen à la : "Schlamm lässt deine Haut zum Babypopo werden" etwas zu ernst. Kleiner Trostpreis: nach zwei Tagen rochen sie, wie obiges Exemplar, wenigsten so.

Gut, um zu diesem Bild etwas zu schreiben erfordert größtes Zusammenreißen und Unter-Kontrolle-haben. Wäre ich ein Junge, wären ähnliche Phrasen zu vernehmen: "bei dennen, da ging mir fast einer ab", aber da ich's nicht bin, beschreib ich's euch so: ewig drauf gefreut und kein Stück enttäuscht. Nicht nur Show-technisch überzeugt worden, sonder in großem Maße auch musikalisch. Es muss immer wieder gesagt werden: Die Jungs haben es einfach drauf!

Sonntag: es war schlichtweg einfach zu heiß. Ein jeder Einer musste am Abend mit knall-roter Birne und Wasser-Entzugs-Erscheinungen kämpfen. Schade, dass so klasse Musik von Mogwai von manch einem nicht wirklich geschätzt werden konnte, zu verdanken war's wohl der Mittagszeit und der ständigen Hitze. Interpol im Gegenzug kamen eins a zur Geltung. Schöne Sache, das Wochende!

Samstag, 9. Juni 2007

Nice to know you

Alte Leute, aktuelle Freunde, trafen sich zum Diskutieren, Informieren und Celebrieren wieder. Nach 3 vergangenen Jahren seit der großen 10. Klasse-PG-Trennung waren wir in groben Bestandteilen wieder vereint. Schön war's.

Lissy, ja es wird sofort ein Bild von ihrer Fotosüchtigkeit geschossen.

Jänilein, ist er nicht süß?

Mein männliches Haar-double, Jonas. Es muss einfach an der reinen schenkenzeller Luft liegen...


Vorhergesagt und auch eingetroffen: was wäre dieses Zusammentreffen ohne wild herumfliegende Haare gewesen. Üblicherweise zu Mr. Bomers und Jän's Lieblingsband. (scharfe Spürhasen werden die im Bild versteckten, oder auch offensichtlichen Hinweise lesen können).

Leise darf ich euch zwei an unsere Turbojugend Alpi Versprechen erinnern. Wann findet das erste Clubtreffen statt?


Glücklicherweise besteht der Freundeskreis zum Teil aus euch, schön wär's wir halten alle brav Kontakt. Man merkt, nach 30-maligem "und was machst du jetzt nach dem Abi"-Fragen-beantworten stellt sich nicht nur eine genervte autmotische Antwort ein, man wird auch sentimental. Das nächste Treffen wird sicherlich eines der spannensten.

Hallöchen....all inclusive!

Nach einer langen Woche sehnt man sich nach dem heimischen Kuschelpatner, ist dieser nicht zur Hand, muss schon mal der Nebensitzer herhalten. Bequemer ist's auf einer 12 h Busfahrt heimwärts sowieso. Man darf gespannt sein ob "nächstes-Jahr-wieder"-Versprechungen in euphorischen Momenten tatsächlich umgesetzt werden.
Strandnixen.

Oberstes Gebot: Ausruhen, aktuelle Gerüchteküche-Diskussionen, Nahrungs- und Flüssigkeitsaufnahme am Pool, der genauer betrachtet an das männliche Geschlechtsteil erinnerte.

6 Tage nur Frittiertes? Nicht mit uns, wir haben hunger - man bringe uns Pizza.

Sind alle Läden in grauer Morgenstund zu, geht's weiter auf Balkonien. Oder namenhafte, durchtrieben Mädchen machen unschuldig-freidlich schlafende Mitschüler zu ihrem Opfer. Plötzlich musste so manch einer merken, dass am nächsten morgen kein einziges Haar die Körper-Hinter-Unter-Seite mehr schmückt.


Wer macht sich in Stylo-Typen-Tanzschuppen halb nackig, zeigt wildfremden auf offener Straße interessante Körperteile,und gröhlt ohne Scheu herum?


Olé, Olé so fühlt man sich wohl :-).
Endlich im Bob's mit toller Allzweck-Treppe angekommen, tragen verhältnismäßig gute Musik und günstige Flüssigkeiten zu herrlichen Abenden bei. Feierlöwen Lukas, Haller und Gerber-Fresh in vollem Element.

Bei Giganten-Gruppen gilt grundsätzlich: Warten. Um eine Feierstube mit 50 Mann stürmen zu können, bedarfs Geduld. Danke ständig freiem Nachschub, kein Problem.

Führt geselliges Beisammensein nicht mehr zu gewünschtem Ziel, muss ein einfacher Würfel her. Primitive Spielchen können eben manchmal doch sehr hilfreich sein.

Der Beginn eines wunderbaren Standard-Abend. Frei nach dem Motto: Deux sont mieux, schnappt sich jeder so viel er tragen kann.

Ein Käfig voller pflegebewusster Affen gibt die treffendste Beschreibung unseres 3 + 1 Zimmers. Zwar kein Pussy aber ein sehr eiteler Hahn im Korb, unser dicker Freund Leo. Schnell haben wir uns ohne Probleme aneinander gewöhnt und gestern waren selbst von Lindi Sätz wie: "He ich hab euch die Woche abends beim Einschlafen vermisst" zu vernehmen. Danke an die Wochen-Wohngemeinschaft, ich durft wieder erfahren wie blöde, unnötig und unberechtigt Vorurteile doch sind.

Man liest in sämtlichen Aways nichts anderes mehr:" Die Abifagrt war der Hammer", und offengestanden, ja ihr habt recht. Selten kommt man nach einer Urlaubswoche mit Muskelkater in so einigen Bauchpartien, ausgelöst durch laufendes gegackere, gekicher und gröllendes Lachen, zurück. 70 junge, bekannte Feierwütige mitten im herrlichen all-inclusive Spanien nach bestandener Reifeprüfung, alle mit nur einem Ziel vor Augen : "Nüchtern sein kann mich am Arsch lecken". Eine unvergessliche Woche. Möge sie immer in unserer Erinnerung bleiben.