Montag, 28. Januar 2008

neues Land in Sicht

So, nur weil unsere Haende in letzter Zeit etwas schreibfaul waren, bedeutet das noch lange nicht, dass wir so ganz untaetig waren. Dank streikenden Speicherkarten muesst ihr mit der Info, dass Phu Quoc genial war, die Reisfelder in Chau Doc ganz huebsch anzuschaeun sind und ne Grenzuberfahrt von Vietnam nach Kambodscha die in 5 Stunden zu schaffen sei, ganze 9 in Anspruch nimmt, vorlieb nehmen. Ein Haeckchen hinters Sightseeing in Phnom Phen ( die Hauptstadt) gesetzt gings nach Sihanouke Ville, wo sich unserein direkt am Strand wohnend, tagsuber in den Leigestuhl flackt.

Bedrueckend und erschuetternd zugleich verliesen wir die ehemalige High-School, zu Zeiten der roten Khmer zum Gefaengnis und zur Folterstaette ( S-21) umfunktioniert, in Phnom Phen.

Weiterer Anlaufpunkt auf den Spuren der Graeultaten von Pol Pot & Co. waren die Killing Fields - ein Mahnmal, voll mit menschlichen Ueberresten der Opfer.

Was waere ein Besuch in einer grossen asiatischen Stadt ohne Tempelbesichtigung? Nach all den konfuzianischen Exemplaren in Vietnam hat dieses Steinhaeufchen unsere tiefen Sehnsuechte erfolgreich gestillt.

Jedem Koenigreich seinen Koenig - und dieser braucht eben auch ein protziges Palaestchen um den Geldbeutel von schaulistgen Touristenscharen um etliche Dollars zu erleichtern. Wir haben es uns, wie ihr seht, auch nicht nehmen lassen, Infos ueber die koenigliche Kleiderordung am Hofe zu sammeln.
was ihr hier seht ist nicht etwa eine heruntergekommene Rollerwerkstatt, nein, es handelt sich um einen Friseur. Stolz, und nur 3 Dollar leichter verlies Bianca diese Einrichtung....

...um sich ganz im Zeichen der Schoenheit noch die Naegelchen mit Bluemchen drauf lackieren zu lassen.

Top gestylt mussten wir erschreckenderweise in Bars und Discos feststellen, das die Haelft der in Phnom Phen lebenden weiblichen Kambodschanerinnen im Gewerbe der kaeuflichen Liebe taetig ist. Ob alt, jung , haesslich oder mit schwabbeligen Bierbaeuchen - ueber fehlende weisse Kundschaft kann sich nicht beklagt werden. Hier, wir beim Versuch so viele zahlende Saecke wie moeglich abzulichten.

Montag, 21. Januar 2008

hola die waldfee....




schon wieder ist es soweit und unsere doro hat burzeltag...willkommen in den 20igern. schade dass wir nicht bei dir sein koennen um mit dir zu feiern. wir wuenschen dir auf jeden alles alles liebe und gute und gaaaanz viel glueck fuer deine anstehenden pruefungen. wir denken ganz fest an dich und druecken dich:-) auf das unser quintett bald wieder vereint is. ein dreimal kraeftiges bon aniiieeeeveraire....bon aniiiiieeeeversaire.....bussi, deine 2

Donnerstag, 17. Januar 2008

miss saigon


5:30 in can tho, irgendwo im mekong delta. ich betone, heute morgen um 5:00 hiess es aufstehn. wer uns kennt dem fallen hoechstens 2 gruende ein fuer die wir so bald aufstehen wuerden. richtig: essen oder shoppen. kombiniert man jetzt diese beiden, dann steht einem morgendlichen trip zu den schwimmenden maerkten vietnams nichts mehr im weg. im morgengrauen ging es dann los und wir mussten erstaunt feststellen wie viel verkehr es auf dem mekong um diese zeit schon gibt.um aufzuwachen musste erstmal ne ananas am stil dran glauben. natuerlich frisch eingekauft, so von boot zu boot.
genau, so sieht das dann aus wenn man sich fruehstueck auf dem wasser besorgt.

ganz schoen was los bei dem fruehen markttreiben auf dem wasser, nix fuer morgenmuffel.

und so sieht dann ein schwimmender supermarkt aus.

geplagt von schrecklich penetranten moskitos ging es ab in den tiefsten sueden vietnams. erste stadt im mekong delta: my tho. dieses staedtchen hier im hintergrund war ausgangspunkt unserer inseltour quer ueber den mekong.

mit der notwendigen ausruestung konnte die floosfahrt dann beginnen. unter stechender sonne wurde dann sogleich auch heftig gepaddelt und jede kleinste flusszweigungen wurden ausfuehrlichst erkundet.
natuerlich blieb nach getaner arbeit noch kurz zeit fuer extreme-posing im schatten der palmen.

ganz viele opis in my tho, beim all-abendlichen baenkchentreff zum sonnenuntergang. ist das nicht putzig?
saigon. endlich mal wieder eine grossstadt nach all den tagen gammeln am strand. noch ein letztes mal durchatmen bevor es heisst, irgendwie den 4-spurigen kreisverkehr ueberqueren. die wichtigste verkehrsregel fuer einen fussgaenger in vietnam lautet: niemals stehen bleiben, egal wie viel bedrohlich die situation auch scheint. nur wer sich bewegt sendet den anderen verkehrsteilnehmern das signal auszuweichen. kein scherz, kostet viel schweiss und ueberwindung, funktioniert jedoch.

stephi, auf ihrer entdeckungstour durch die guerilla-tunnelsysteme nicht weit von saigon. kaum zu glauben wie viele menschen tatsaechlich so lange zeit dort unten ueberleben konnten. wenn man bedenkt dass die tunnel eigens fuer fuelligere touristen aus dem westen ausgebaut wurden, so moechte man sich die urspruengliche raumfreiheit gar nicht vorstellen.

saigon bzw. ho chi minh stadt wie es wohl vorerst in unserer erinnerung bleiben wird. das stadtbild dominiert von kirchen, pagoden, bunten kommunisten plakaten und ueberall dazwischen die modernsten, hoechsten und teuersten einkaufszentren. eine multi-kulti-metropole die es locker mit jeder europaeischen grossstadt aufnehmen kann.

ausgangsort: saigon. unsere mission: die eine bestimmte pagode besichtigen die stephi in unserem reisefuehrer ausgesucht hat. naja, diese aufgabe konnten wir leider nicht erfuellen. zwar waren wir in 2 verschiedenen pagoden, jedoch mussten wir beide male enttaeuscht feststellen dass es sich erneut um ein falsches exemplar handelt. man sollte eine 8 millionen stadt einfach nicht unterschaetzen. begafft wurde trotzdem heftig und pagode ist letztendlich ja doch pagode.
und so beten die hier. ein duzend raeucherstaebchen ankokeln bis auch alles schoen mueffelt, haende vorn kopf, langsam vor und zurueck wippen, irgendwas vor sich hinnuscheln und fertig. man sieht, gar nicht so schwer.

hier uebrigens am eingang der zweiten pagode die wir eigentlich nicht besichtigen wollten. zu erkennen, frau armbruster in ihrem element: mit nicht-englisch-sprechenden-mopedfahrern rumdiskutieren. immer wieder lustig auf ein moto zu steigen und nicht genau zu wissen wo man landet aufgrund sprachlicher uneinigkeiten. im hintergrund schlicht gehalten, das konfuzianische zeichen fuer kraft.

unser ghetto in saigon. unglaublich wie viel leben in einer so schmalen seitengasse stecken kann. 24h chaos pur und wir mittendrin - ob haare schneiden, waesche waschen oder einfach mal fuer die gesamte nachbarschaft kochen, dieses schnuckelige geasschen hatte einiges zu bieten. langeweile ausgeschlossen.

jup, wir haben es tatsaechlich geschafft in einer stadt wie saigon ein erlebnisbad zu besuchen. zugegeben, unser bedarf im mittelpunkt zu stehen musste einfach mal wieder gestillt werden. mit unseren bikinis inmitten von unzaehligen einheimischen maedels in ganzkoerper-badeanzuegen ist uns das in der tat auch gelungen. jedoch wurden wir von unserer maennlichen begleitung noch bei weitem uebertroffen. so grosse maenner mit so vielen tattoos, das bedeutete model stehen am laufenden band.

so lang wars eigentlich noch gar nicht her und wir fuehlen uns tatsaechlich schon wieder reif fuer die insel. dieses bild noch aufgenommen in mui ne mit unserer lieblings-kite-lehrerin bibi.

eine aufnahme , welche zweifelsfrei auch einer werbekampagne entspringen koennte. diese leckeren vitaminbomben wurden uns am strand taeglich um die ohren geschleudert. um nicht zu sehr unter obstmangel zu leiden haben wir kurzerhand beschlossen als naechstes ziel einen weiteren strand anzusteuern. die auserwaehlte insel-unsere erste im uebrigen-heisst phu quoc und befindet sich ganz im sueden nahe der kambodschanischen grenze. morgen geht's los, wir halten euch natuerlich auf dem laufenden.