
back again - hocken wir in der hauptstadt wieder am pult. die staedte in zentral und suedlaos abgeklappert - als da waeren: savanaketh, pakse und ein paar inselchen - muessen wir nun schleunigst schauen, dass wir noch visagerecht in vietnam eintrudeln. und da uns die nord-sued-route in vietnam doch besser scheint, gehts wieder ab in den laotischen norden hoch zur grenze. kaum uebers herz haben wirs gebracht, von den 4 thousand islands runter zurueck zu gehen - bei folgenden bilder verstaendlich, oder?

don det - eine insel ganz ohne fluessigen strom mit scharen von backpackern mitten im mekong. nach dem groessten von wasser umgebenen inselchen don khong, gefiel uns diese hier um einiges besser. in nem netten bungalow 4 tage lang uebernachtet mit blick aufs milchkaffeebraune wasser, kennen wir jetzt die wahre bedeutung des sprichworts:
"reif fuer die insel sein". nach so viel bisherigem stress ja wohl verstaendlich. hat da irgendjemand irgendwelche einwaende??

trotz verlockenden haengematten fast ueberall konnten wir unseren inneren schweinehund erfolgreich ueberwinden und sind zusammen mit monika, der wir hier zum 10 mal halb zufaellig wieder ueber den weg gelaufen sind, zu einer insel-erkungstour aufraffen, die doch laenger dauerte als gedacht. bei daemmerung heimwatscheln war nicht so ganz der plan...

wer glaubt auf einer mini-stromlosen insel gibts keine vollen travellerbars, taeuscht sich gehoerige. eine nach der anderen lockt mit abartigkeiten a la gegwaehlten, verstoerten affen die in bianca ihre neue mutter gefunden haben - verstaendlich, eine gewissen aehnlichkeit ist offensichtlich :-) - oder mit valium-paracteamol fruehstuecken, happyshakes und sonstigen scheuslichkeiten. gefallen hats uns wie immer trotz allem, hauptsaechlich aber der landschaft wegen.

nicht nur unsere milchig weisse haut veraendert sich, nein, auch unsere essgewohnheiten...sollte ein bus, pickup oder sonstiges gefaehrt einen kurzen stopp einlegen muessen, werden einem solche leckereien, zum fenster rein, energisch vor dem gesicht herumgewedelt.

europaeisches spaetmittelalter gepaart mit einer 90er jahre glotze per generator am flimmern gehalten - et voila : man habe das laotische hinterland. sobald die viereckige verdummungsmaschine langeweile hervorruft , macht die not, wie man unschwer am bildchen erkennen kann, erfinderisch. wer genauere infos braucht oder ein aehnliches model bestizen mag - anfragen werden wie immer schnurstracks per mail beantwortet.

daily life - so schauts aus. unsere taeglichen bananen gib uns heute und s'tuk-tuk wird bis aufs auesserste heruntergehandelt - ein guter start in einen besseren tag.

entschlossen, jetzt doch erst nach vietnam zu tigern, wollten wir uns mit diesem netten alten steinhaeufchen schon mal ein bisschen vorfreude auf das dann wieder fernere ankor wat holen. wats, vats oder thats sehen zwar langsam alle irgendwie ziemlich gleich aus, wobei dieser - vat phou - doch ne nette abwechslung war. stammt uebrigens aus dem 6. jhd und ist teil des khmer-reiches - hoho, ja wir lernen auch noch was!

mittlerweile doch sehr gepraegt von der asiatischen kultur konnte pink-lady bifi nicht anders als sich vorm orange-man anmutig niederzuwerfen - sollte sie konvertieren - ich halt euch auf dem laufenden.

steinalte ruinen, uralte baeume und ein maedel in der bluete ihrer jugend - so gesehen ein wunderbares interpretationsbildchen.

hochinteressiert wird ins roher gespaehnt - laokaffee, und wir wissen jetzt wie die braune strake bruehe allmorgendlich in unsere tassen wandert - was tut man nicht alles fuer die bildung...

forscherin finkbeiner und kollegin armbruster auf neuer expeditionsreise mit dem ziel das dollste herunterstuerzende waesserchen von ganz suedost-asien zu finden....

die wasser-reinheitsqualitaet ausfuehrlich geprueft und die hoehe und breite penibel genau bestimmt, kommen wir zu folgendem ergebnis: ganz huebsch, aber noch nicht das non-plus-ultra.

der vollstaendigkeit wegen wird der erfrischungsgrad in x metern entfernung zum erforschenden objekt zu einem der wichtigsten punkten unsere hochwissenschaftlichen arbeit erklaert - leider druchgefallen, so expertin B. Finkbeiner in vergangener versuchsausarbeitung.

der verdacht, landschaftlich der imposanteste zu sein auf dem ganzen laotischen bulvard-plateau koennen wir mit freude bestaetigen - somit waere die mission erfolgreich abgeschlossen, ein anderer grund koennte die langsam wachsende angst der experten sein, die schnauze bald voll von plaetscherndem wasser zu haben...